sanddorn zeichnung

Sanddorn

Sanddorn

Hippophae rhamnoides

Die Früchte des Sanddorns sind für ihren hohen Vitamin-C-Gehalt bekannt und werden insbesondere in Nahrungsmitteln und Getränken sowie in Hautpflegeprodukten verarbeitet.

Der Sanddorn

Sanddorn, der Name verrät es schon, liebt leichten, sandigen Boden. So ist er in Norddeutschland vor allem in den Küstengebieten als Dünenbewohner verbreitet. Die kleinen orangeroten Früchte des Dornenstrauches enthalten sehr viel Vitamin C und werden in Nahrungsmitteln und Getränken verarbeitet. Sanddornsaft ist sehr beliebt, aber auch Sanddornöl aus Kernen oder Fruchtfleisch wird gerne in der Naturkosmetik zur Hautpflege eingesetzt.

Eure Nahrungsmittel sollen eure Heilmittel, und eure Heilmittel sollen eure Nahrungsmittel sein.

(Hippokrates)

Die zur Erntezeit im Herbst orangerot leuchtenden Beeren sind sicher das beste Wiedererkennungsmerkmal der Roten Schlehe, wie der Sanddorn auch genannt wird.

Unser heimischer Sanddorn (Hippophae rhamnoides) gehört zur Gattung der Sanddorne (Hippophaë) innerhalb der Familie der Ölweidengewächse (Elaeagnaceae

Botanisch gesehen handelt es sich um Scheinfrüchte.

Die Blätter des Sanddornstrauches ähneln denen der Weide. Unten hell

In den letzten Jahren ist Sanddorn wieder sehr beliebt geworden. So gibt es mittlerweile eine große Vielfalt an Sanddornprodukten. Neben Lebensmitteln wie dem beliebten Sanddornsaft werden die Früchte auch in der Naturkosmetik sehr geschätzt. In Hautcremes….

Bei allen Sanddorn-Arten handelt es sich um licht- und wärmeliebende, sommergrüne, dornig bewehrte , zweihäusige Pioniersträucher und -bäume mit wechselständigen, kurz gestielten, schmalen Blättern und eingeschlechtigen Blüten und beerenähnlichen Früchten. Ihr Verbreitungsgebiet liegt in Eurasien.

http://naturheilkunde-online.de/content/0/149/

 

Sanddorn

Standort und Verbreitung

Der Sanddorn stellt sehr geringe Ansprüche an Standort und Boden. Er wächst im nähstoffarmen Sandbohnen, in Dünenlandschaften, aber auch in höheren Lagen z.B. in den Alpen an felsigen Hängen oder an kiesigen Flussufern im.

Und gerade weil der Sanddorn vor allem auf trockenen und kargen Sandböden gedeiht, hat er ein sehr weites (bis zu 10m) und dicht verzweigtes Wurzelgeflecht ausgebildet. Deswegen wird er auch gezielt zur Deich- und Dünenbefestigung angepflanzt. Sein ausgeprägtes Wurzelsystem hilft dem Sanddorn auch längere Trockenheit zu überdauern. Aber auch an den Blättern kann man erkennen, dass der „Dünendorn“ sich auf Trockenheit spezialisiert hat: Auf der Unterseite kommen Schildhaare vor, die eine silbrig-weiße Färbung hervorrufen und dem Verdunstungsschutz dienen.

Herkunft und Verbreitung: Das Verbreitungsgebiet des Sanddorns ist sehr groß. Seine Wildformen kommen in Kaukasien, Mittelasien, West- und Ostsibirien, im Altaigebiet, Tibet, Afghanistan, Türkei, aber auch in England, Schweden, Norwegen, in den Alpen und im Mittelmeerraum vor. Sein Heimatgebiet liegt im asiatischen Raum.

Sanddorn finden

Mundraub.org

Blüten

Es gibt männliche und weibliche Pflanzen auf Grund der Anordnung unterschiedlicher Blüten. Die unscheinbaren weiblichen Blüten erscheinen zwischen März und Mai vor dem Blattaustrieb in den Achseln von Schuppenblättern, sind nur 5 mm groß, kurzgestielt, besitzen eine grüne Kelchröhre mit zwei kleinen Zipfeln, duften würzig nach Honig, locken deshalb Insekten an. Die männlichen Blüten brechen zur gleichen Zeit aus rotbraunen, kugeligen Knospen hervor, bestehen aus zwei Kelchblättern, die vier Staubblätter bogenförmig bedecken. Der Blütenstaub wird durch den Wind übertragen.

Pionierpflanze

Naturheilkunde - Heilwirkungen des Sanddorns

Sanddorn war wahrscheinlich schon in der Volksmedizin der Antike von Bedeutung. Noch bevor in den 50er Jahren XXX entdeckte, wieviel Vitamin C die Früchte enthalten war man sich der Heilwirkung bewusst.

Schon in der Volksheilkunde wurde Sanddorn bei Erkältungen bei Skorbut (Vitamin-C Mangel) eingesetzt.

breit für die Behandlung von verschiedensten Erkrankungen verwendet.

Geschichte

Sanddorn hatte als Nahrungs- und Heilpflanze wahrscheinlich bereits in der Antike eine Bedeutung. Besonders in weiten Teilen Asiens und im Mittelmeerraum werden seine Früchte als Nahrungs- und Heilpflanze seit alten Zeiten und bis heute gesammelt. Die Früchte werden frisch verzehrt oder zu vitaminreichen Säften, Sirupe, Kompotte, Gelees, Bonbons, Gelees, Marmeladen, Liköre und Weine verarbeitet.

Im osteuropäischen bzw. asiatischen Raum wird sie seit jeher für kosmetische und medizinische Zwecke hoch geschätzt. Bereits im Mittelalter wußte man hier um die allgemein günstige Wirkung des Sanddorns auf die Gesundheit. So setzten Bader ihn als blutstillendes Heilmittel ein. Im England des 16. Jahrhunderts verwendete man die Pflanze als Marmelade sowie zur Versorgung von Seekranken.
Der botanische Name des Sanddorn „Hippophae rhamnoides“ stammt aus dem Griechischen und leitet sich von einer weiteren Anwendung der Sanddornblätter ab. Sie wurden an Pferde (griech.= hippos) verfüttert und verhalfen ihrem Fell zu besonderem Glanz (griech. = phaos). Noch heute ist dieser Trick unter französischen Schafzüchtern sehr beliebt.

Kulturgeschichtliche Bedeutung: Der Sanddorn gehört zu den ältesten Kulturen. Er wurde seit uralten Zeiten als Nahrungs- und Heilmittel genutzt, besonders in den Völkerschaften der ehemaligen Sowjetunion. Im Altertum wurde der Sanddorn in der Tierheilkunde eingesetzt. Pferde sollen durch Verzehr von Sanddorn ein glänzendes Fell bekommen haben. Erst seit etwa 45 Jahren wurde er vom Wildobst zur Kulturobstart.

Für den Körper:

- Erkältungskrankheiten: Vitaminmangel, welcher Krankheiten den Weg bahnt, wird beseitigt. Polyphenole und Vitamine wirken antioxidativ und entzündungshemmend

- Husten, Bronchitis, Asthma: die Einnahme von Sanddorn-Sirup bzw. Extrakt verschafft schnelle Linderung und wirkt schleimlösend

- allgemeine Fitness: Sanddorn bietet eine Fülle an Vitaminen, Antioxidantien und Proteinen, welche für zahlreiche Körperfunktionen essentiell sind

- Blutbild und Blutdruck: durch die Einnahme wird der Cholesterinspiegel positiv beeinflusst, die Blutgefäße bleiben geschmeidig

- Magengeschwüren, Speiseröhrenentzündungen und Sodbrennen wird durch die Einnahme von Sanddornölkapseln vorgebeugt. Die Sanddornwirkstoffe bilden einen schützenden Film, lindern Reizungen und fördern die Wundheilung

- Leber und Galle: wenn diese Organe geschwächt sind, regenerieren sie sich mit Einnahme von Sanddorn schneller wieder. Dieser Effekt wird auch bei der Chemotherapie gegen Krebs genutzt, um die toxische Belastung des Körpers gering zu halten

- trockene Augen: durch Einnahme von Sanddornölkapseln wird die Qualität des Tränenfilms durch Herabsetzung der Osmolarität verbessert

http://www.carstens-stiftung.de/artikel/mit-sanddorn-bleibt-kein-auge-trocken.html

- Arthritis: Sanddorn wirkt entzündungshemmend und mindert typische Schmerzen

Für die Haut:

- Schutz vor UV-Strahlung: Linol- sowie Linolensäure schützen die obere Hautschichten vor lichtbedingten Schädigungen

- gereizte und wundgelegene Haut: Palmidoleinsäure beruhigt wunde Haut und regt den Hautstoffwechsel an

- chronische Hauterkrankungen wie Akne, Neurodermitis und Schuppenflechte: Sanddornöl wirkt desinfizierend und pflegend

- reife Haut: Vitamine E, Beta-Carotin, B1, B6 und B 12 schützen die Haut vor Austrocknung und Entmineralisierung. Die Regeneration der Hautzellen wird bis in die Unterhautschichten angekurbelt

- Schwangerschaft: der Entstehung von Schwangerschaftsstreifen wird durch Sanddorn vorgebeugt, durch Einmassieren des Öls kann sich die Haut nach der Geburt leichter rückbilden

- schuppige Haut: die enthaltenen Öle halten die Haut geschmeidig, die Vitamine pflegen sie zusätzlich

Der Sanddorn wird momenten in seinen vielseitigen medizinischen und kosmetischen Wirkungen eifrig beforscht. So soll er beim Abnehmen behilflich sein, indem er hungerauslösende Fettsäuren im Blut abbaut.

Aus ökologischem Blickwinkel betrachtet bildet der Sanddornstrauch ein hervorragendes Vogelhabitat und -versteck. Er benötigt keinen Dünger und ist gegen Schädlinge resistent. Immer mehr geneigte Gärtnerinnen und Gärtner verschönern ihr grünes Paradies mit dem ästhetischen und gesunden Ölweidengewächs und können so die gesunden Früchte direkt vom Strauch ernten.Geballte Lichtenergie

Sanddorn stellt hohe Ansprüche an die „kosmische Nahrung“ - an Sonne und Licht. In strahlendem Sonnenlicht bringt die Wildpflanze wertvolle Substanzen hervor, die sich vielfach einsetzen lassen. Der hohe Gehalt an ungesättigten Fettsäuren, zahlreiche natürliche Vitamine, Mineralien und Spurenelemente sind der Grund, warum die rotgoldenen  Beeren so wertvoll für die Gesunderhaltung des Körpers sind. Sanddorn wirkt - von innen und von außen.

http://www.avogel.de/pflanzenlexikon/sanddorn.php


Inhaltsstoffe

Kraftpaket an gesunden Inhaltsstoffen

Hcohverfügbares Vitamin C

Veganer und Vegetarier: B12!

Karotin, sieht man schon an seiner Farbe

Karotten-Sanddornsaft köstliche Kombination ;)

Wirksame Inhaltsstoffe

Beta-Carotin, Beta-Sitosterol, Flavone, Gerbstoffe, Mineralstoffe (Kalium, Kalzium, Calcium, Magnesium, Natrium, Phosphor), Öle, Provitamin A, Vitamin B12, Vitamin C, Vitamin E


Ernten und Verarbeitung

Er schützt seine Früchte mit Dornen

Für die Verarbeitung werden die Beeren erst gewaschen und dann ausgepresst. Pur schmeckt Sanddorn den meisten Menschen zu sauer. Der Saft kommt daher meist mit Honig gesüßt oder gemischt mit Apfelsaft auf den Markt, ist aber auch ungesüßt erhältlich. Besonders erfrischend schmeckt Sanddorn mit Milchprodukten wie Joghurt, Kefir oder Buttermilch.

Sanddorn Anbau

Erst in den fünfziger Jahren wurde der Sanddorn als Kulturpflanze für die Landwirtschaft entdeckt. Sein den Neunzigern und gerade in den letzten zehn Jahren wurde Sanddorn als Nahrungsergänzungsmittel zunehmend beliebter und auch von der Kosmetikbranche entdeckt.

90% des Sanddorns wird ökologisch angebaut

Die größte Sanddornplantage in Deutschland liegt bei Ludwigslust - mit über 100ha eine Monokultur. Schädling, Sanddornfliege

Vögel

An geeigneten Standorten entwickeln sich oft richtige Sanddorn Dickichte. Der Strauch wächst dich und ist so für viele Vögel ein hervorragender Nistplatz. Aber auch als Nahrungsquelle spielen die Sanddornbeeren in der Vogelwelt eine wichtige Rolle.


Sanddorn nennt man auch

...Weidendorn, Dünendorn, Audorn, Fasanenbeere, Haffdorn, Seedorn, Rote Schlehe und Sandbeere.

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